Die österreichische Wirtschaftsleistung könnte um rund −0,11 % zurückgehen, wobei vor allem vorleistungsintensive Industrien wie Bergbau, Chemie, Metallerzeugnisse sowie Gummi- und Kunststoffwaren betroffen sind. Haupttreiber der negativen Effekte ist nicht der direkte Handel mit den USA, sondern die sinkende Nachfrage innerhalb Europas. Insgesamt wird EU-weit ein stärkerer Rückgang von etwa −0,26 % erwartet, insbesondere in stark industrialisierten Mitgliedstaaten. Die Ergebnisse verdeutlichen die hohe europäische Verflechtung und die Notwendigkeit robusterer, diversifizierter Wertschöpfungsketten.